Bekämpfung Trauermückenlarven in Aussaaten

Bild von Jungpflanzen in Anzuchtkasten bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Jungpflanzen in Anzuchtkasten

Schützen Sie jetzt Ihre ersten Aussaaten und Jungpflanzen gegen Trauermücken wie die Profis!

Blumen und Gemüse aus Samen ziehen. Der erste Pflanzenspaß ist aber schnell vorbei,  wenn sich Trauermücken in der Erde mit vermehren. Deren Larven fressen an den ersten Sämlingen. Gelbtafeln helfen hier nur wenig, sie bekämpfen die erwachsen Fliegen nicht die gefährlichen Larven in der Erde. Gartenbaubetriebe setzten daher auf einen natürlichen Gegenspieler: Steinernema feltiae-Nematoden. Diese einheimischen mikroskopisch kleinen Fadenwürmer jagen die Larven in der Erde und töten sie ab. Die nützlichen Tiere wirken nachhaltig. Sie vermehren sich nämlich in den toten Trauermücklenlarven und schwärmen wieder aus. Ein rein biologisches Pflanzenschutzmittel das sich von selbst erneuert – SF-Nematoden für die sichere Jungpflanzen-Anzucht, sollten daher bei keinem Hobbygärtner fehlen.

 

Zur direkten Bestellung der SF-Nematoden gegen Trauermückenlarven 

Trauermücken – unbemerkt eingeschleppt über Frühjahrsblüher und Kräuter in Töpfen

Bild einer erwachsenen Trauermücke (stark vergrößert) bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Erwachsene Trauermücke (stark vergrößert)

Trauermücken gehören zu den nicht stechenden Mückenarten. Die schwarz-braunen, 1 bis 7 mm großen Tiere haben auffällig lange Beine und werden häufig über die ersten Frühjahrsblüher und Küchenkräuter in Töpfen eingeschleppt. Meist bemerkt man sie erst beim Gießen. Trauermücken fliegen bei jeglicher Störung sofort auf. Die kleinen schwarzen Fliegen ernähren sich hauptsächlich von der Flüssigkeit aus dem Pflanzensubstrat. Sie leben nur wenige Tage - hauptsächlich um sehr viele Eier abzulegen. Dafür finden sie jetzt in den Anzuchtschalen und Töpfen sehr  gute Bedingungen.

Jungpflanzen ohne Chance: Larven fressen die Wurzeln ab

Bild einer Trauermückenlarve in der Blumenerde (stark vergrößert) bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Trauermückenlarve in der Blumenerde (stark vergrößert)

Angelockt durch Wärme und Feuchtigkeit legt jedes Trauermückenweibchen bis zu 200 Eier in die Anzuchterde ab. Die daraus schlüpfenden, 1 bis 2 mm großen milchig-glasigen Larven leben 4 bis 5 Wochen – und das mit verheerenden Folgen für die Pflanzen. Sie fressen die ersten zarten Wurzeln der neuen Pflanzen ab oder bohren sich gleich in die Stängel hinein. Wirkung: Die Pflanzen verkümmern langsam oder sterben gleich komplett ab. Trauermückenlarven sind daher eine echte Gefahr für alle Aussaaten, Ableger und Jungpflanzen in Schalen und Töpfen.

Gelbtafeln wirken nicht gegen die gefährlichen Larven

Bild einer Profi-Gelbtafel mit Trauermücken im Pflanzenbestand bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Gelbtafel mit Trauermücken

Gegen Trauermücken werden  Plastiktafeln mit klebriger Beschichtung, so genannte Gelbtafeln angeboten. In unmittelbarer Nähe von Pflanzen und Aussaatkästen platziert, locken die gelben Mückenfänger allerdings nur die erwachsenen, fliegenden Tiere an. Als Frühwarnsystem sind sie ideal, zur direkten Bekämpfung der Larven in der Erde dagegen leider  völlig wirkungslos. Sehr gute Erfolge werden dagegen mit speziell gezüchteten Nematoden erzielt. In der Pflanzenproduktion setzen Profis im schon seit Jahren Steinernema feltiae-Nematoden gegen Trauermückenlarven ein. 

Steinernema feltiae-Nematoden: natürliche Gegenspieler der Trauermückenlarven

Bild von SF-Nematoden  unter dem Mikroskop bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: SF-Nematoden (Mikroskop-Ansicht)

Steinernema feltiae-Nematoden sind  in der Erde lebende, mikroskopisch kleine Fadenwürmer. Für Pflanzen, Tiere und den Menschen ist diese einheimische Nematodenart völlig ungefährlich. Sie greifen aber Trauermückenlarven an und das auf eine fast schon teuflische Art: Die nur 0,03 mm großen Nützlinge suchen aktiv den Schädling auf, dringen über den Mund und die Atemöffnungen in ihn ein und geben in seiner Blutbahn tödliche Bakterien ab. Durch die starke Vermehrung der Bakterien verenden die Trauermückenlarven innerhalb weniger Tage. 

Einfacher Nematoden-Einsatz: einrühren und gießen

Bild: Produktpackung SF-Nematoden gegen Trauermückenlarven
Produktpackung SF-Nematoden gegen Trauermückenlarven

Diese Nützlinge sind mit einen Mineralpulver vermengt. Damit ist der Einsatz der Tiere kinderleicht: Das „Nematodenpulver“ wird in Wasser aufgelöst und damit die Erden/Subtrate der Aussaaten und Jungpflanzen abgegossen. Wichtig: Es sollten ebenfalls auch alle weiteren größeren Pflanzen in den Räumen damit behandelt  werden -schließlich kann man nie wissen, wo sich die Biester noch eingenistet haben. Innerhalb von 2 - 3 Tagen verenden die ersten Trauermückenlarven. Nach rund 10 Tagen sind in der Regel rund 3/4 aller Larven abgetötet. Die Tiere wirken langfristig, denn sie vermehren sich in den toten Trauermücklenlarven und schwärmen dann wieder aus auf der Suche nach "neuen Schädlingen". Im Erwerbsgarartenbau werden schon vorbeugend die Substrate mit diesen Tieren behandelt.

Persönliche Hilfe

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