Erdraupen im Gemüsebeet und Rasen biologische Bekämpfung Sommer 2017

Bild: zeigt Erdraupe an der Oberfläche bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Erdraupe an der Oberfläche

Erdraupen im Gemüsebeet: wie man die Schädlinge erkennt und bequem & biologisch bekämpft

Wenn am Gemüse kleine Löcher an Blättern und Knollen auftauchen oder Stängel und Wurzelhälse angenagt sind, müssen nicht immer Maulwurfsgrillen am Werk sein. Oft stammen sie von einen viel kleineren Kollegen: den Erdraupen. Gegen diese Larven, die hauptsächlich von drei verschiedenen Nachfalterarten stammen, kann der Hobbygärtner gut und einfach vorbeugen. Bei der herkömmlichen Bekämpfung wird es dagegen schon deutlich schwieriger. Für eine Spritzung sind die Eier und die Junglarven aber nur wenige Tage an den Blättern sichtbar. Die älteren Larven verschwinden im Boden. Nur durch regelmäßiges Hacken der Beete kann man Erdraupen reduzieren. Diese Arbeit kann man sich aber sparen wenn man gezüchete SC-Nematoden einsetzt.

 

Gleich zur Bestellung der SC-Nematoden gegen Erdraupen

 

Die Falter sind aktiv von Mai bis Juli

Bild. zeigt eine Erdraupe eingerollt nach Berührung bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Erdraupe eingerollt

Erdraupen sind die im Boden lebenden Larven verschiedener Nachtfalterarten. Als Schädlinge in unseren Gärten aktiv sind z.B. die Saateule (Agrotis segetum) die Ypsiloneule (Agrotis ipsilon) und das Ausrufungszeichen (Agrotis exclamationisen). Je nach Art, legen diese Falter von Mai bis Juli. zwischen 200 und 2.000 Eier hauptsächlich an Blattunterseiten von Gemüsepflanzen ab. Daraus entwickeln sich 3 bis 5 cm lange, grau-grünlich bis bräunlich gefärbte dicke Larven. Sie sind vorwiegend nachts aktiv, sehr lebendig und rollen sich bei jeglicher Berührung spiralförmig ein. Erdraupen findet man meist beim Hacken oder Umgraben.

Erdraupen: an Gemüse, Zierpflanzen und sogar Rasen aktiv

Bild: zeigt on Erdraupen angefressene  Möhre mit Fäulnis bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: von Erdraupen angefressene Möhre mit Fäulnis

Erdraupen sind meist an Salat, Spinat, Radieschen, Karotten, Kohl, Porree und Zwiebeln zu Gange. Gelegentlich sind sie auch an Erdbeeren, Dahlien und Chrysanthemen zu finden. Die Ypsiloneule ist sogar in Rasen aktiv. Ein erster Hinweis auf einen Befall sind unregelmäßig geformte Fraßlöcher an den Außenblättern. Nach wenigen Tagen fressen sie bereits an Wurzeln und Wurzelhälsen. Junge Pflanzen überleben das nicht. Aber auch ältere Pflanzen leiden sehr. Die angenagten Knollen und Wurzeln führen durch die Faulstellen zum Kümmerwuchs bis hin zum Totalausfall der Pflanzen.

Vorbeugung durch Mischkultur, Pflanzenauszüge und Kulturschutznetze

Bild: zeigt Gemüseschutz-Netze über Kohl www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Gemüseschutz-Netze über Kohl

Gegen Erdraupen kann man vorbeugen. Ein regelmäßig aufgelockerter Boden - sprich regelmäßiges Hacken sowie eine ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit machen es den Eiern bzw. Raupen im Boden schon schwerer sich zu entwickeln. Aber auch stark riechende Mischkulturen, z.B. mit Tomaten schrecken die Schädlinge im gewissen Rahmen ab. Eine ähnliche Wirkung erzielen Auszüge von Tomaten, Wermut, Salbei und Rainfarnblättern. Sie können vorbeugend, gegossen oder gespritzt werden. Viel Arbeit erspart man sich aber mit Gemüseschutznetzen. Sie sollten ab Mitte April bis Ende Juli zum Einsatz kommen.

Je kleiner - desto einfacher die herkömmliche Bekämpfung

Die besten Netze nutzen aber nicht, wenn sie zu spät angebracht oder bereits schon Eier abgelegt worden sind. Sie sollten Ihre Pflanzen daher gut untersuchen. Die ca. 2 mm großen gelblichen Eier, mit ihren dunklen Flecken findet man als kleine Eigelege an Blattunterseiten. Diese sollten unbedingt von Ihnen entfernt werden, denn nach nur wenigen Tagen schlüpfen daraus die ersten kleinen grün-bräunliche Raupen. Gegen die kleine Raupen kann ein BT-Präparat (Bacillus thuringiensis var. aizawai) auf die Blätter gespritzt werden. Das Fraßgift wirkt gegen die jungen Erdraupen. Wer die Spritzung scheut oder versäumt hat, muss manuell ran sprich: absammeln- möglichst in der Dämmerung. Denn nur dann sind die kleinen Schädlinge sichtbar aktiv. Viel Zeit darf man sich nicht lassen, die jungen Raupen sitzen nämlich nur für wenige Tage an den Blättern. Die älteren Erdraupen sind nach einer Woche Blattfraß am Wurzelhals, ca. 1 cm unter der Erde aktiv. Um diese zu stören und abzusammeln, muss regelmäßig die Erde um die Pflanzen herum aufgehackt werden.

SC-Nematoden: Einfachste und bequemste Bekämpfung gegen Erdraupen

Bild: zeigt SC-Nematoden (Mikroskop-Ansicht www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: SC-Nematoden (Mikroskop-Ansicht)

Die gleiche Nematodenart, die sich schon bei der Bekämpfung von Maulwurfsgrillen bewährt hat, wirkt auch gegen Erdraupen. In den Boden gebracht, lauern die Nematoden dort auf vorbeiziehende Larven. Sie springen auf den Schädling auf und dringen über den Mund in ihn ein. Über den Magen-Darmtrakt gelangen sie dann in die Blutbahn und geben dort Bakterien ab, die die ersten Erdraupen bereits innerhalb von 3 Tagen verenden lassen. Die Nematoden dagegen vermehren sich in den Kadavern weiter. Nach 3 Wochen strömen hunderte junger Nematoden in die Erde. Für Mensch, Tier und Pflanzen sind diese Nematoden völlig ungefährlich. Und das mit Nematoden behandelte Gemüse kann ohne Bedenken gegessen werden.

 

Zur Bestellung von SC-Nematoden gegen Erdraupen

Leichter Aussatz mit Gießkanne oder Sprühgerät

Bild vom Nematoden-Sprühgerät in Aktion bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Nematoden-Sprügerät in Aktion

Die Ausbringung der kleinen Bio-Waffen ist ganz einfach. Die Nematoden werden in Pulverform per Post geliefert. Das Nematoden-Pulver wird in Wasser aufgelöst und entsprechend der gewünschten Quadratmeterzahl weiter mit Wasser verdünnt. Ausgebracht werden die Nematoden mit einer Gießkanne. Die beste Bekämpfungszeit: am frühen Morgen bzw. am Abend. Um eine 20 qm große Fläche zu behandeln, müssen mindestens 1 l pro qm, also 20 l Nematodenlösung, ausgebracht werden. Wer also nur ein paar kleine Beete mit Nematoden behandeln muss, kommt mit einer Gießkanne gut aus. Wer größere Flächen hat, sollte ein spezielles Nematoden-Sprühgerät benutzen. Dieses handliche Gerät wird einfach an den Gartenschlauch angeschlossen. Durch die automatische Mischung von Nematoden und Wasser können so größere Flächen, sehr schnell und bequem in einem Rutsch behandelt werden. Der Nematodensprüher ist hier auch bestellbar.

 

Zur Bestellung der SC-Nematoden gegen Erdraupen

 

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