Gartenlaubkäfer im Rasen:biologische Bekämpfung mit Nützlingen Juni 2017

Bild: zeigt Gartenlaubkäfer auf Blüte bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Gartenlaubkäfer

Gartenlaubkäfer sind im Juni wieder unterwegs - jetzt Rasenschäden vorbeugen und Nematoden bestellen!

Viele Gartenbesitzer klagten im letzten Jahr über große Schäden der Gartenlaubkäfer. Dieser Käfer ist ein kleiner Verwandter des Maikäfers. Die im Boden lebenden Larven ernähren sich von den Graswurzeln. Anfangs sind es die feinen Haarwurzeln, was sich mit einen leichtes Welke bis Vergilben bemerkbar macht. Später in August rasieren die Larven die Rasenwurzeln regelrecht ab. Die befallenen braunen Rasenstellen sind dann auch verloren. Wie Teppichfliesen können die toten Rasenstücke einfach raus gezogen werden. Das Drama wird sich auch im diesen Jahr wiederholen. Anfang Juni verlässt eine neue Generation von erwachsenen Gartenlaubkäfern ihre Verstecke im Boden. Die Käfer fliegen über den ganzen Juni und haben nur ein Ziel: ein Partner finden und Eier im Rasen ablegen. Die Partnersuche lässt sich in den Mittagstunden gut auf den Rasen beobachten- zu Hunderten krabbeln die Käfer im Gras herum. Es gibt verschiedene Methoden die Käfer biologisch zu bekämpfen: Duftfallen, Eiablagebarrieren, Reduzierung durch Staubsauger und der Einsatz von Hochdruckreiniger. Am besten und bequemsten- der spätere bequeme Einsatz des natürlichen Gegenspielers: insektenpathogene Nematoden. Durch die Nematoden werden die Nachkommen im Boden frühzeitig abgetötet, dass keine größeren Rasenschäden erst entstehen. Die nützlichen Nematoden gegen Gartenlaubkäferlarven können Sie bereits hier im Shop vorbestellen und werden ab Anfang bzw. Mitte Juli ausgeliefert.

 

Gleich zur Vorbestellung der Nematoden gegen Gartenlaubkäferlarven im Rasen

 

Der Rasenschädling Nr. 1 ist jetzt unterwegs und legt Eier

Bild: Gartenlaubkäfer (Rasenschädling) bei der Paarung auf einer Pflanze bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Gartenlaubkäfer bei der Paarung

Der Gartenlaubkäfer ist ein Verwandter des Maikäfers. Seine Larven bleiben ein Jahr im Boden. Jetzt gegen Ende Mai, krabbeln sie als neue Käfergeneration an die Oberfläche. Ihr Ziel: einen Partner finden und in Rasenanlagen Eierlegen. Zu Hunderten sind die Käfer deshalb jetzt wieder unterwegs- die Tier fliegen meist in der Mittagszeit. Ist ein Partner gefunden, legen die ca. 11 mm großen, rotbraun gefärbten Gartenlaub-käferweibchen ihre Eier in Erdhöhlen ab. Die Nisthöhlen mit jeweils 40 Eiern werden hauptsächlich im Rasen, gelegentlich aber auch in Erdbeer- oder Rosenbeeten angelegt. Typisch für Gartenlaubkäfer  ist, das die ersten Eier gerne in unmittelbar Nähe des „Geburtsort der Käfer „abgelegt werden. Erst danach erfolgt ein zweiter Flug, um dann neue - unberührte Flächen zu erobern.

Gartenlaubkäferlarven vernichten Rasenanlagen

Bild: typischer Rasenschaden durch Gartenlaubkäferlarven bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: typischer Rasenschaden durch Gartenlaubkäferlarven

Aus den Eiern unter der Grasnarbe schlüpfen nach ein einigen Wochen weiße bis cremefarbene Engerlinge mit sechs kleinen Beinstummeln und schwarzen Hinterteil. Die Larven werden bis zum September bis 1, .5 cm groß und richten massive Rasenschäden an. Sie leben direkt unter der Grasnarbe und fressen dort die Wurzeln der Gräser ab. Anfangs sind es noch die feinen Haarwurzeln, was sich mit einen leichten Welke bis Vergilben optisch bemerkbar macht. Später ab August rasieren die Larven die Wurzeln komplett ab. Folge: die braunen Rasenstellen werden immer größer, sterben ab  und können wie Teppichfliesen komplett rausgezogen werden. Und das schlimmste: Hier wächst nichts mehr nach.

Nur Biologische Methoden gegen Gartenlaubkäfer sind erlaubt

Bei kleinen Flächen hilft die manuelle Bekämpfung des Käfers, z. B. mit einem Staubsauger. Die Käfer werden einfach eingesaugt und die Käfer später vernichtet. Mehr etwas härter mag kann die Biester mit einen Hochdruckreiniger die Biester vom Himmel holen oder vom spülen inkl. späteren Zertreten der Käfer. So befreiend die beiden Methoden auch sind, sie erfordern eine gewisse zeitliche Einsatzbereitschaft und Flexibilität – sprich viel Tagesfreizeit. Wer auf die Rambo-Nummer verzichten will oder muss kann ganz leise aber effektvoll diesen Rasenschädling ein Schnippchen schlagen: Decken Sie während jetzt während der Flugzeit der Käfer den Rasen mit Gemüseschutznetzen ab – und schon ist Schluss mit dem Eierlegen!

Zwar Später - aber viel bequemer und effektiver: die Bekämpfung mit gezüchteten Nematoden

Bild: H-Nematoden (Mikroskop-Ansicht) bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: H-Nematoden (Mikroskop-Ansicht)

Wer nicht den Rasen jetzt komplett abdecken will der sollte die natürlichen Gegenspieler zu Hilfe nehmen. Zu den eher unsichtbaren gehört eine einheimische insektenpathogene Nematoden der Gattung Heterorhabditis bacteriophora. Die mikroskopisch kleinen Fadenwürmer findet man im jeden gesunden Boden. Allerdings nur in nur so sehr geringen Mengen- so dass die Wirkung im akuten Fall, eher bedeutungslos wird. Das lässt sich aber ändern. Heterorhabditis-Nematoden werden seit einigen Jahren gezüchtet und erfolgreich in Golfanlagen gegen Gartenlaubkäferlarven eingesetzt. Die Nematoden leisten dort ganze Arbeit und zwar auf ganz teuflische Art: orten die Nematoden Gartenlaubkäferlarven, dringen sie über den Mund oder die Atemwege ein. Von dort weiter aus dringen sie in die Blutbahn der Larven vor und sondern körpereigene Bakterien ab. Folge: die Larve stirbt an einer bakteriellen Infektion innerhalb weniger Tage. Für andere Organismen wie Menschen, Tiere und Pflanzen, haben diese Nematoden keine negative Wirkung.

 

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Nematoden: leichte Ausbringung und lange Wirkung

Bild: 50 Mio. gezüchteter Nematoden (mit  Tonmineralien vermengt) im Plastikbeutel zum Einsatz gegen Pflanzenschädlinge bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Nematoden mit Tonmineralien vermengt im Plastikbeutel

Der hohe Bekämpfungsgrad von ca. 90% sowie die ungiftige aber auch die einfach Anwendung überzeugt auch immer mehr Hobbygärtner. Die Nematoden werden in einer Art Mineralpulver eingeschweißt in einem Folienbeutel geliefert. In den kleinen Beutel befinden sich je nach Größe zwischen 10 bis 50 Millionen kleiner nützlicher H-Nematoden. .Sie werden in 10 l Wasser aufgelöst, je nach Fläche weiterverdünnt und mit einer ganz normalen Gießkanne ausgebracht. Eine einmalige Bekämpfung reicht fast immer aus- denn die ausgesetzten Nematoden vermehren sich in den abgetöteten Gartenlaubkäferlarven weiter. Ein lebendes Bodeninsektizid also. Allerdings hält die Wirkung nicht für immer – wenn keine Larven mehr da sind und später im Herbst die Bodentemperaturen fallen, sterben viele der Nematoden nach 1-2 Monaten leider ab. Wer in einer Gartenlaubkäfer gefährdeten Region lebt, sollte im Folgejahr nochmal Nematoden einsetzen – sicher ist sicher!

 

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Der Nematoden-Sprüher: große Rasenflächen sind damit nun kein Problem mehr!

Bild: Nematoden-Sprühgerät in Aktion bei der Rasenbehandlung bei www.insekten-schuetzen-pflanzen.de
Bild: Nematoden-Sprühgerät in Aktion

Bei der frühzeitigen Nematodenbehandlung muss - da wir ja nicht wissen wo die Biester überall ihre Eier abgelegt haben- die gesamte Rasenfläche mit der Nematodenlösung behandelt werden. Um eine 100 qm große Fläche zu behandeln, müssen mindestens 1 l pro qm, also 100 l Nematodenlösung, ausgebracht werden. Mit einer 10 l Gießkanne funktioniert das noch ganz gut. Wenn man allerdings größere Rasenflächen zu behandeln hat, könnte das für den ein oder anderen schon eine recht sportliche Aufgabe werden. Es sei denn, man benutzt ein spezielles Nematoden-Sprühgerät. Dieses handliche Gerät wird einfach an den Gartenschlauch angeschlossen. Durch die automatische Mischung von Nematoden und Wasser können so größere Flächen, sehr schnell und bequem in einem Rutsch behandelt werden.

 

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Zur Bestellung des Nematoden-Sprühgerätes

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